über mich...

Hallo, meine Name ist Matthias Satyananda von Dach. Ich bin Dipl. Yoga- und Ayurvedalehrer, Mitglied der IYTA und Yoga-Alliance (E- RYT 500 und Ausbildner), Kriya-Yoga Meditationslehrer und Buchautor im Schirner Verlag.

Ich mache bereits seit 30 Jahren Yoga und Meditation. 2003 schloss ich meine Ausbildung zum Yogalehrer ab und unterrichtete u.a. für die Volkshochschule und die Migros Klubschule. Eine Weiterbildung in ayurvedischer Ernährungslehre ergänzte meine Ausbildung. Seit 2004 biete ich eigene Seminare, Vorträge und Retreats im In- und Ausland an. Von 2010-2020 leitete ich zusammen mit meiner Frau Sandra ein eigenes Yogastudio in Lausen BL. 2011 erschien mein Buch "Der Yoga- Code" im Schirner Verlag. Ich bin verheiratet und Vater von 3 Kindern.

Was kann ich für Dich tun?

Ich kann komplizierte Dinge verständlich erklären. 

Ich kann theoretische philosophische Inhalte an Beispielen aus Deinem Alltag veranschaulichen.

Ich kann Dir nachvollziehbar aufzeigen, wie Yoga und Meditation auf Dich wirken.

Ich kann Dich in Deiner Praxis präzise anleiten.

Ich kann Dir mit Rat und Tipps zur Seite stehen.

Ich kann Dir auf Dich zugeschnittene Yoga-Übungen empfehlen, die Dir bei Deinen momentanen Herausforderungen behilflich sein können. 

Ich kann Dich an die Meditation heranführen, so dass Du lernst, still zu sitzen.

Ich kann Dich motivieren und Wege aufzeigen, Deine Praxis zu vertiefen. 

Der Pfad des Kriegers

Spannungen, Disharmonien, Reibereien und Konflikte sind aus dem Alltag nicht wegzudenken. Sie sind allgegenwärtig, sobald ein Mensch auf ein Umfeld trifft, das nicht seinen Erwartungen entspricht. Das kann das Wetter betreffen, die Temperatur, eine auszuführende Arbeit, Mitmenschen, Ämter, Verspätungen, Verkehr etc. Yoga und Meditation sollen es ermöglichen, diese Disharmonien zu beseitigen und Stress abzubauen. Dazu gibt es unterschiedliche Ansätze. Auf dem geistigen Pfad besteht aber daher oft die Vorstellung, dass man als spiritueller Mensch, als Yogi oder Meditierender immer harmonisch, friedliebend, tolerant und lieb sein muss. Dabei geschieht es jedoch oft, dass die erwähnten Spannungen und Konflikte nicht wirklich aufgelöst, sondern verdrängt werden. Man unterdrückt sie, um einer Vorstellung von Spiritualität zu entsprechen. Nicht so der geistige Krieger!

Eine Möglichkeit, die eigenen Mindsets zu verändern und dadurch besagte Konflikte aufzulösen, ist, auf Konfrontation zu gehen. Bevor der Krieger nicht versteht, woher die Spannung kommt, was und wo deren Ursache ist, nimmt er eine Oppositionshaltung ein und kämpft für seine Sichtweise. Dabei dient die Konfrontation allerdings einzig dem Zweck, an die Wurzel des Problems zu gelangen. Dies ist meist nicht einfach und oft ein langwieriger Prozess. Der Krieger gibt aber nicht auf. Er trainiert, eignet sich bestimmte Fähigkeiten an, er übt sich in der Handhabung seiner Werkzeuge, er überwindet seine Furcht und zeigt Stärke, er ist bereit, alles diesem Kampf unterzuordnen, auch wenn es Verlust bedeutet. Er fordert seine Gegner heraus und provoziert sie, damit er ihre Wahrheit erfährt. Zuvor hält er seine Stellung bis zum Tod, was im Sinne des geistigen Kriegers die Veränderung seines Wesens, seiner Sichtweise bedeutet. Der Krieger muss auch nachgeben können, wenn die Situation ausweglos erscheint, er muss seinen Stolz überwinden, er muss eine Niederlage akzeptieren können, seinem Gegner Respekt zollen und seinen Werten treu bleiben. Er muss sich veränderten Situationen anpassen und sich unterwerfen können.

Dieser Prozess ist anspruchsvoll, anstrengend, langwierig und oft von Enttäuschungen und Rückschlägen geprägt. Am Ende aber wird der Krieger siegreich sein, nämlich dann, wenn er durch die Auseinandersetzung mit seinem Gegenüber gewachsen ist, sich verändert hat, sich neue Sichtweisen angeeignet hat, sich einer Situation hingeben und seinen Gegner verstehen kann. Dann entsteht ein Friede auf Augenhöhe in gegenseitigem Einverständnis. Es kehrt Ruhe ein. Yoga citta vritti nirodha!